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Jahresrückblick 2010


Nun wird unsere Homepage bereits ein Jahr alt und hat uns viel Freude bereitet. Anlass genug für einen kleinen Rückblick....


Lieber Kasper!

Obwohl du in diesem Jahr erst 3 Jahre alt wurdest, strahlst du zunehmend Ruhe und Würde aus. Vielleicht täuscht das auch, weil der Gegensatz zu Mika so krass ist?

Immerhin gibt es handfeste Beweise:

Dein Minenspiel wurde im Laufe dieses Jahres extrem ausdrucksstark.

Deine Falten im Gesicht kannst du je nach Situation neu zusammenlegen, manchmal scheinen sie sich zu verdoppeln! Ob du morgens auf dem Bank am Esstisch sitzt ("Wo bleibt mein Stück Käse?") oder geduldig vor mir ausharrst, während ich auf der Toilette sitze ("Gehen wir jetzt fort?") - wir verstehen uns wortlos und ich muss aufpassen, dass du mich nicht gänzlich um den Finger wickelst!

Vor allem kannst du mich "lesen": Anhand der Schuhe, die ich anziehe, erkennst du sofort, ob du mit von der Partie bist oder nicht. Wenn ich noch Lippenstift auflege, dann weißt du schon, dass das Wort "Schule" folgt und ihr zu Hause bleiben müsst.

Die Feldhasenjagd war schon immer ein Faible von dir. Aber in diesem Jahr ist es mir zum ersten Mal gelungen, dich im vollen Lauf zurückzurufen! Nicht immer, aber immer öfter. Meistens läufst du gesittet vor oder hinter mir auf dem Weg. Doch manchmal, wenn ich dich rufe, erscheint über deinem Kopf eine Denkblase, in der steht "Warum?"

Auch in diesem Jahr ist es dir wieder gelungen, die Nikolaussüßigkeiten eines der Kinder zu finden. Still und leise hast du dich nach oben geschlichen, und ich habe zu spät bemerkt, dass mein Schatten fehlt!

Zum Glück musste nur der Rest des Nikolaus`dran glauben! Die Aufregung war groß und der Tierarzt schon informiert....

Allerdings hat dich das Erfolgserlebnis so angespornt, dass du in den darauffolgenden Nächten heimlich sämtliche Mülleimer durchwühlt hast, immer auf der Suche nach Schokolade oder - notfalls - den Resten eines McDonald`s - Kartons!

Nach wie vor bist du deinem kleinen Halbbruder gegenüber sehr tolerant. Der pubertäre Bengel stellte deine Geduld und dein Harmoniebedürfnis durchaus hin und wieder auf die Probe! Wird er zu aufdringlich, versteckst du dich zunächst auf einem der anderen Hunde-Kuschelplätze, und wenn alle Stricke reißen, rettest du dich zu uns. Niemals würdest du ernsthaft kämpfen....Deine Nachsicht mit der Jugend geht sogar so weit, dass du an deinem Futternapf Platz machst und dir von dem kleinen Feger den Rest wegfressen lässt.

Dennoch bist du eindeutig der "Chef" bei euch beiden, was bei Kleinigkeiten immer wieder ganz deutlich wird. Vor allem bist du MEIN HUND - wir verstehen uns ohne große Worte. Niemals wieder wird es einen solchen Gefährten für mich geben!

Lieber Mika!

In diesem Jahr hast du deine Pubertät voll ausgelebt!

Natürlich bist du noch immer unser kleiner, ängstlicher Hasenfuß, aber du schaffst es mittlerweile auch bei Dunkelheit, nicht jeden Laternenpfahl anzubellen. Anderen Hunden begegnest du - wenn sie nicht am Gartentor stehen - zwar großkotzig, aber freundlich. Ganz wichtig war hier unsere regelmäßige "Gassi-Truppe" mit vielen großen Hunden. Durch sie hast du erfahren, dass nicht alle Fremden Feinde sind! Immer rennst du erwartungsvoll auf alle zu, blauäugig, manchmal kläffend, aber immer das Gute im Sinn. Zum Glück bist du noch nie an den Falschen geraten!  Mittlerweile liebst du unsere Gasthündin Ybbs und tolerierst es gelassen, wenn sie mit im Schlafzimmer schläft.

Dein Vertrauen in deine Familie ist enorm, aber fremde Menschen werden wohl nie deine Freunde werden. Was gab es Schlimmeres als die Handwerker, die über Wochen bei uns zu Gange waren?

Deinen Übermut konntest du in deinem ersten Strandurlaub am Atlantik ausleben: Strandsegler fangen war dein mutigstes Spektakel! (Strandsegler sind Surfbretter auf Rädern und wirklich sauschnell!)

Mir blieb das Herz stehen beim Anblick eines kleinen, schwarzen Mopses, der laut kläffend einen Strandsegler verfolgte, der mindestens so schnell war wie der Wind. In einer Kurve gelang es dir, ihn zu schneiden und einzuholen....Ich sah mich definitiv als Einmops-Mutter!

Zu Beginn des Jahres entdeckten wir in deinem glänzenden, wunderschönen Haarkleid eine kahle Stelle, und meine schlimmsten Befürchtungen wurden wahr: Demodikose.

Mit unendlicher Geduld und stoischer Ruhe hast du die anschließenden Waschungen mit Ectodex hingenommen. Du hast es mehr als verdient, dass die Behandlung erfolgreich war!

Allerdings bist du in vielerlei Hinsicht ein kleiner Hypochonder. Wie oft sind wir mit gefühltem Blaulicht zum Tierarzt gefahren, weil ein laut weinender schwarzer Mops auf dem Rücksitz in den Armen eines Kindes lag? Vor Ort waren dann keine Symptome erkennbar... Ein Tierarztbesuch gipfelte darin, dass "Mann" vergeblich versuchte, dir einen Maulkorb anzuziehen, weil du dich extrem unkooperativ zeigtest!

Dein Nachname ist Ungeduld!

Ungeduldig kletterst du morgens im Bett über uns - punktgenau um halb 7 - und bohrst deine kleinen Füßchen in Bäuche, Gesichter und Schlimmeres...Aufstehen, ich haben Hunger!!!

Ungeduldig tanzt du in der Küche auf und ab, während ich euer Futter zubereite. Soloeinlagen auf den Hinterbeinen sind an der Tagesordnung - während Kasper mit müdem Blick vom Sessel herüber blinzelt. Wenn es so weit ist, wird er schon rechtzeitig zur Stelle sein!

Nur wenn es zum Spaziergang geht, dann versuchst du stets vergeblich, dich auf einem der Sessel unsichtbar zu machen. Wenn ich mich mit der Leine nähere, räkelst du dich auf dem Rücken und tatzelst...Alles gut, aber lass mich bitte hier!!! Minuten später rennst du dann aber mit Begeisterung und voller Lebensfreude querfeldein! Man verstehe die Jugend....

So unterschiedlich unsere beiden Süßen sind, so sehr ergänzen sie sich!

Der einst "sprachlose" Kasper lernte schnell, dass jeder Briefträger, jedes Klingelzeichen und jeder Besuch verbellt werden muss!

Umgekehrt reagiert Mika nun auch spontan auf das Zauberwort "Katze" - bellend und keifend rennen nun beide wie von Sinnen durch den Garten, selbst bei Regen! Nicht, dass wir sie auf dieses Wort trainiert hätten. Aber es hat doch viel dazu beigetragen, dass mittlerweile kaum noch Katzensch... im Garten zu finden ist.

Durch Mika hat Kasper gelernt, richtig fernzusehen. Früher lag er entspannt neben mir auf der Couch, auch bei Sendungen, in denen Hunde bellten.

Mika brachte ihm bei, dass der feindliche Artgenosse im Fernseher steckt. Und wenn nicht darin, dann dahinter. Offensichtlich denken nun beide, der Bildschirm ist so etwas wie ein Fenster und rennen verzweifelt herum, um einen Blick dahinter zu erhaschen.

Ähnlich verhält es sich mit dem eigenen Spiegelbild in der Fensterscheibe...

Das Kapitel "Intelligenz der Möpse" wartet darauf, geschrieben zu werden.

Wir lieben euch genau so, wie ihr seid!