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Intelligenz der Möpse


Alle Eltern beschäftigen sich früher (bei der musikalischen Früherziehung, beim Babyschwimmen, im PEKIP-Kurs...), später (zur Einschulung) oder ganz spät (Richtung Abitur) mit der Frage:

Wie intelligent ist unser Kind eigentlich?

Für unsere Kinder konnten wir diese Frage im Laufe der letzten 18 Jahre noch nicht abschließend beantworten.

Doch jetzt, mit der relativ neuen Herausforderung als Mops-Eltern, stellt sich die Frage erneut:

Wie intelligent sind unsere Möpse eigentlich?

Ähnlich wie bei den Kindern, gibt es auch hier Höhen und Tiefen.

Ganz offensichtlich ist Intelligenz keine Qualität, die beständig vorhanden ist, die stetig mit der körperlichen Entwicklung Schritt hält und auf die man (und MOPS) in jeder Lebenslage zurückgreifen kann.


Beginnen wir mit einer Alltagssituation: Es kommt Besuch!

Unser Besuch hat mittlerweile gelernt, dass es fatale Auswirkungen hat, wenn der Klingelknopf betätigt wird: Beide Hunde brechen in wahre Hysterie aus, rennen kläffend und keifend zur Tür, auch, wenn sie zuvor im komatösen Tiefschlaf lagen, quetschen sich durch einen Türspalt, der für die Mopstaillen eigentlich viel zu schmal ist und stürzen sich wie Höllenhunde auf jeden, der das Grundstück betritt.

Dabei spielt es keine Rolle, ob diese Menschen engste Verwandte oder von den Zeugen Jehovas sind und mit uns über die Bibel sprechen möchten.

Veränderte Situation: Es kommt Besuch, der, sollten es enge Vertraute sein, nicht klingelt. Das gleiche Spiel!

Und jetzt stellt sich die Frage der Intelligenz!

Martin Rütter empfiehlt, das Klingelsymbol auszutauschen, also quasi von "brrrrr!" auf "ding-dong!"

Aber: Zumindest bei unseren Möpsen ändert das nichts! Selbst bei völlig fremden Türglocken im Fernseher oder im Radio wird das übliche Ritual praktiziert.

Sind unsere Möpse nun intelligent, weil sie eine Türklingel in sämtlichen Variationen als solche erkennen (das Telefonläuten lässt sie kalt), oder sind sie unterbelichtet, weil sie weder zwischen Fernsehen und Realität noch zwischen engsten Verwandten und Hausierern unterscheiden können?


Das Fernsehen wirft diese Frage erneut auf:

Unsere Möpse springen, sobald sich ein Mensch auf das Sofa begibt, direkt hinterher. Sollte der Mensch nicht augenblicklich seine Beine anwinkeln, so dass MOPS sich in die Kniekehle kuscheln kann, bleibt MOPS stehen, schaut vorwurfsvoll und stakst auf dem Sofa und den ausgestreckten menschlichen Beinen verlegen auf und ab. Zumindest mich haben die beiden schon so gut dressiert, dass ich sofort die gewünschte Kuschelkuhle bilde, obwohl ich noch mit den nächtlichen Krämpfen kämpfe, weil MOPS meine bequeme Schlafposition erfolgreich verhindert hat.

Ist hier nun MOPS oder Mensch intelligenter?

Aber zurück zum Fernsehen:

Mensch auf dem Sofa, MOPS in der Kniekehle, wird gemeinsam geglotzt. Leider bevorzugt Frauchen Tiersendungen, und so lässt es sich nicht immer vermeiden, dass hin und wieder Hundegebell aus der Konserve zu hören ist.

Da kommen unsere Möpse in Fahrt!

Es wird nicht nur zurück gebellt und am Bildschirm gekratzt - nein!

Mika hat Kasper (der in den 2 Jahren vor Mika den Fluch des TV noch nicht erkannt hat) erfolgreich beigebracht, dass der hündische Konkurrent besiegt werden muss! Nur kurz beschäftigen sich beide mit dem Bildschirm. Dann rennen sie direkt dahinter und suchen den Feind im Flur. Der Bildschirm muss doch ein Fenster sein!? Das Fenster zum Hund, sozusagen.


Ist es nun dumm von den Hunden, dass sie nicht einordnen können, ob das Gebell real ist oder aus der "Konserve" kommt, oder ist es intelligent, dass sie sofort den Blick "hinter die Kulisse" werfen?

Aber es kommt noch dicker: Mika bellt auch, wenn nur ein schweigender Hund auf dem Bildschirm zu SEHEN ist!

Beim Farbsehen mögen Hunde eingeschränkt sein, beim Formen erkennen sind sie es sicher nicht!


Natürlich gibt es etliche Situationen, in denen unsere Möpse ihre Intelligenz immer wieder beweisen:

- Sie stehen (laut Beobachtungen meiner Tochter), stets wartend an der Tür,

kurz bevor ich nach Hause komme.

Das ist vor allem deshalb sehr schwer, weil ich an jedem Wochentag

andere Feierabend-Zeiten habe!

- Kasper merkt sich im Verlauf eines Tages genau, wo welche Süßigkeiten

deponiert werden. Abends wartet er dann so lange im Bett, bis wir

eingeschlafen sind, erst dann begibt er sich auf Beutezug...

- Ich kann die schwarz-weißen Bordercollies unserer Freunde kaum

unterscheiden. Die Möpse sprechen augenblicklich nach Türöffnung ganz

deutlich "Komm rein!" oder "Scher dich zum Teufel!"

- Kasper wurde einmal von einem Dalmatiner angefallen. Heimtückisch und

aus dem Hinterhalt, wie ich und er meinen. Seitdem erkennt Kasper diesen

Hund auf eine Weite, wo ich ohne Brille noch keine Bewegung erahnen

kann. Zu keinem weiteren Schritt in diese Richtung ist er dann zu

bewegen...

- Unsere Möpse können "Mensch": Viele Wörter kennen sie schon,

beispielsweise "Schule" (dann muss Frauchen nochmal weg), "Fort" (dann

geht es für alle los) und "Ihr bleibt hier!" (dann trollen sich beide auf ihren

Aussichtssessel im Wintergarten und spielen die beleidigte Leberwurst).


Den Vergleich mit den vermeintlich intelligentesten Hunden, den Border-Collies, müssen unsere Möpse nicht scheuen:

Während der gemeine (und hochintelligente) Border-Collie jede Silvesterrakete als Anschlag auf Leib und Leben interpretiert und sich zitternd unter das nächste Sofa verzieht, liegt MOPS entspannt und völlig relaxed auf dem Sofa und hebt das Hinterbeinchen, um sich auch an den schönsten Stellen kraulen zu lassen...Hat es draußen geknallt???

Manchmal ist es doch intelligenter, ein bisschen einfältig zu sein...


Seit einigen Tagen scheint die Intelligenz jedoch zu bröckeln:

Wurde der Staubsauger bisher ohne jedes Wimpern- und Ohrenzucken ignoriert - selbst rund um den schlafenden MOPS herum - so wird er seit Kurzem angefallen und in den hysterischsten Tönen verbellt!

Ist dies wirklich ein Zeichen nachlassender Intelligenz?

Wahrscheinlich machen sich die Beiden nur philosophische Gedanken über ein Leben hinter dem Schlauch.....